Dieses Blog-Ding – ein Zwischenstand.

Nach 14 Tagen dieses Blog-Dings wird es Zeit für ein erstes kleines Zwischenfazit. Es fühlt sich gut, das Schreiben. Auch wenn es durch mein 100er-Ziel derzeit noch mehr um Quantität als um Qualität geht, so bringt es mich doch dazu, den Blog zu einem Teil meiner täglichen Routine, zu einem Teil meines Lebens zu machen. Außerdem kristallisiert sich für mich schon langsam heraus, wie mein Blog aussehen soll – und zwar sowohl wörtlich als auch im übertragenen Sinn. Manches macht mir Spaß, anderes weniger, das habe ich in den letzten zwei Wochen gemerkt und das bringt mich meinem Blog ein riesiges Stück näher.

Ein Grund dafür, dass ich so lange gezögert habe, einen Blog zu schreiben, ist, dass ich den eigentlichen Sinn des Bloggens lange Zeit in Frage gestellt habe. Was ist das Bloggen? Selbstdarstellung? Geltungsbedürfnis? Voyeurismus? Lange habe ich gehadert, insbesondere da ich ja als Lehrerin arbeite. Wieviel gebe ich von mir Preis? Was, wenn meine Schüler diesen Blog lesen? Oder ihre Eltern? Doch letztendlich habe ich gemerkt, dass dies hier einfach mein kleiner Teil des Internets sein kann. So, wie ich ihn möchte. So anonym wie nötig, so offen wie möglich. Ich weiß, dass meine Geschichten anderen Menschen helfen können, einen neuen Blickwinkel eröffnen, eine Auseinandersetzung ermöglichen. Doch ich habe in diesen letzten 14 Tagen auch gemerkt, dass es dabei für mich wichtig ist, bedeutungsvollen Inhalt zu verfassen; Qualität statt Quantität. Keine Angst, es gibt jetzt nicht nur noch bedeutungsschwere Beiträge! Ganz im Gegenteil, eine gesunde Mischung machts. Aber ich möchte euch mehr teilhaben lassen an dem, was eigentlich in mir steckt, was ich zu erzählen, zu sagen habe.

Mein Ziel ist es weiterhin, die 100 vollzumachen. Aber ich gebe mir mehr Zeit. Ich merke, dass es mit zwei kleinen Kindern nicht so einfach ist, jeden Tag Zeit zu finden, zu schreiben. Und so möchte ich auf der einen Seite mich nicht zu sehr unter Druck setzen, jeden Tag einen Post verfassen zu „müssen“, mich auf der anderen Seite aber dazu motivieren, immer wieder Zeit zu finden, ehrlich zu schreiben. Denn das ist der Grund für diesen Blog: das Schreiben. Begleitet mich! It’s gonna be a wild ride!

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